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DMHA – Nachfolger für DMAA?

DMHA

DMHA Booster gibt es mittlerweile allerorts – denn anders als bei den verbotenen Stimulanzien DMAA und DMBA ist DMHA ein in der Natur vorkommendes Stimulans.


Inhalt

Was ist DMHA?

 

DMHA Octodrine

Chemische Struktur von 2-Aminoisoheptane (Quelle: wikipedia.org

DMHA ist die Abkürzung für 1,5-Dimethylhexylamin. Viele Booster wiesen u.a. auch folgende Termini für dieselbe Substanz auf:

2-Aminoisoheptane

Octodrine

2-Amino-6-Methylheptane

Alle Namen bezeichnen dasselbe Stimulans: DMHA.

Wenn Du noch den alten Jack3d-Booster kennst, weißt Du, dass sich das mittlerweile verbotene (weil gesundheitsgefährdend) DMAA darin befand, und dessen Terminus lautete: 1,3-Dimethylamylamin.

Wie Du siehst, unterscheiden sich die chemischen Strukturen nur minimal. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass es in etwa 90% der Potenz von DMAA entsprechen soll.

Verschiedene Quellen weisen darauf hin, dass, um die Potenz von 30-50 mg DMAA zu erreichen, etwa 100-150 mg Octodrine zugeführt werden sollten. Der ehemals erste, mit Octodrine ausgestattete Trainingsbooster war der bis heute gelobte Triple X Booster von GoldStar.

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Welche aktuellen Trainingsbooster beinhalten DMHA?

Da Octodrine bisher nicht verboten worden ist, schießen Trainingsbooster, die sie aufweisen, regelrecht aus dem Boden. Im Folgenden findest Du eine Auswahl an Hardcore Boostern mit dem DMAA-Nachfolger:

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Wirkungsweise

DMHA wirkt ähnlich wie DMAA. Was die Strukturen angeht, werden diese bei DMHA als „monoamine releasing agents“ bezeichnet, worunter u.a. Dopamin und Noradrenalin fallen. DMHA boostet die Aufnahme dieser beiden Hormone und verlangsamt zugleich die Wiederaufnahme von Dopamin und Noradrenalin, wodurch beide länger aktiv bleiben sollen. Dadurch hält der nachgesagte stimulierende Aspekt länger an. (cf. Rasmussen/Keizers 2015)

Weiterhin hat DMHA mit DMAA gemein, dass es die Monoaminooxidase (MAO) beeinflusst. Die Folge ist lt. Studien, dass es einfacher die Blut-Hirn-Schranke passieren kann und folglich einen größeren Stimulus bewirkt. (cf. u.a. Tipton/Sullivan 1990)

Wieso in Boostern?

Die o.g. stimulierende Wirkung wird natürlich überall dort gewünscht, wo Leistung eine Rolle spielt. Hersteller bewerben diese Hardcore Booster somit auch mit dem Versprechen: „messerscharfer Fokus“. 

Stimmt das? Ich habe es selber probiert …

Meine Erfahrung

Cannibal Ferox Amped war mein 1. Test für einen DMHA Booster – und der fiel recht positiv aus.

Ein gesteigerter Fokus war für mich zwar wahrnehmbar. Das Problem bei der Sache ist nur: Auf Grund der Vielzahl an Stimulanzien in diesem Hardcore Booster (wie auch bei den übrigen) kann ich nicht sagen, welche Wirkung worauf zurück zu führen sein könnte. Oder ob es gar nur ein durchschlagender Placebo-Effekt war?

Das Gute: Einen Crash erfuhr ich von all diesen getesteten Boostern ebenso wenig. Der nachgesagten ausgeglicheneren, abgeschwächten Wirkung von Octodrine kann ich(!) somit zustimmen.

Fazit

Das DMAA-Nachfolge-Stimulans setzt seinen Siegeszug fort. Eine Verbannung durch die FDA scheint bisher auch nicht forciert zu werden, denn es ist einfach schwerer, eine in der Natur vorkommende Substanz zu bannen als ein rein synthetisch hergestelltes Stimulans.

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Ob es aber unbedingt ein Hardcore Booster mit dem DMAA-Nachfolger sein muss, bezweifle ich stark. Der Grund: Dieselben positiven Erfahrungen habe ich mit meinem eigenen Booster-Rezept gemacht, und dafür benötige ich keine Designer-Substanz wie Octodrine, deren Nebenwirkungen (u.a. wird eine Verbindung mit Bluthochdruck vermutet) bisher nicht nachhaltig erforscht worden sind.

Mein Rat: Mix Dir Deinen eigenen Trainingsbooster! Hier geht’s zur Anleitung „Hardcore Booster selber machen“.


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