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Pre Workout Booster selber mixen

Nachdem mich oft die Frage erreicht, wie man sich einen Pre Workout Booster selber mixen kann,

Booster selber machen

(Foto: Pixabay)

dachte ich mir: Schreibe doch mal eine Anleitung, wie ich meinen optimalen Trainingsbooster gefunden habe.

Bevor ich jedoch die „Top Secret“ Geheimnisse hinter dem besten Pre Workout Booster für Dich preisgebe, werfen wir zunächst einen Blick auf die allgemeinen Voraussetzungen, Ziele und potenzielle & oft verwendete Supplemente.

Pre Workout Booster – Wozu brauche ich den überhaupt?

Brauche ich unbedingt einen Trainingsbooster fürs Training? Nein.

Brauche ich unbedingt ein Premium Whey Protein? Nicht unbedingt.

Brauche ich unbedingt ein Smartphone fürs Telefonieren? Natürlich nicht.

Die Notwendigkeit, einen Trainingsbooster für Dein Workout zu Dir zu nehmen, ist nicht gegeben. Jeder hat & – vor allem – kann sein Workout auch ganz ohne aufputschende oder stimmungsaufhellende Supps durchziehen. Das ist heute so und war auch schon im alten Griechenland sowie bei den Gladiatoren in Rom nicht anders.

Aber was bringt mit denn ein Booster? Nun ja, genau so wie ein gutes Protein kann Dir nachhaltig auch ein guter Trainingsbooster bei der Progression behilflich sein. Voraussetzung ist, dass Du weißt, welche Effekte Du für Dein Training wirklich brauchst.

Nicht jeder Booster ist auch für Dein spezifisches Workout oder Deine Ziele optimal. Abgesehen davon spielen auch Deine Voraussetzungen eine tragende Rolle beim Kauf eines Pre Workout Boosters.

Sobald Du weißt, welche Ziele Du verfolgst und über welche Voraussetzungen physischer Natur Du verfügst, kannst Du dazu übergehen, Deinen optimalen Trainingsbooster zu finden. Und damit das klar ist: Hier geht die Arbeit erst los!

selbstgemachten Booster

Einen selbstgemachten Booster zu kreieren macht Spaß & bringt mehr! (Foto: Pixabay)

Self-made Trainingsbooster – Vorteile & Nachteile

Nicht jeder Booster ist für Dich geeignet. Und es gibt genauso wenig den besten Trainingsbooster per sé! Jeder Mensch – also auch Du – reagiert auf die Zusammensetzungen bzw. die einzelnen Inhaltsstoffe anders.

Die optimale (langwierigere, aber nachhaltigere) Strategie ist daher, zunächst Dein wichtigstes Ziel (Ausdauer, Fokus, Pump) auszuwählen. Dann wählst Du das dafür sinnvollste Supplement / Stimulans aus und beginnst eine individuelle Supplementierung. Um so Deinen optimalen Booster selber machen zu können, kannst Du peu à peu weitere sinnvolle Supps hinzufügen.

Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand:

Du weißt stets, ob dieses oder jenes Supp wirklich bei Dir Effekte bewirkt oder nicht. Auch erfährst Du, welche Menge Du benötigst. So lernst Du, die Dosierungen optimal an Dein Workout anzupassen und nebenbei wirst Du zum Profi für Pre Workout Booster!

Welche Supplemente für Deinen Trainingsbooster in Frage kommen können, erfährst Du im Folgenden.

Deinen eigenen Pre Workout Booster mixen – welche Supplemente kommen rein?

Wenn Du Dir einen Booster selber machen möchtest, musst Du Dich vorab über die Supps informieren. Eine gute Anlaufstelle ist (insofern Du Englisch kannst) die informative Seite examine.com. Wichtig ist, die möglichen Effekte genau zu studieren und bei sich selbst zu „messen“. Ob Du dies mit Hilfe eines Tagebuchs machst oder via Notizzettel, ist Dir überlassen. Selbst ist der Mann!

Nachfolgend eine kleine (persönliche) Einschätzung, wozu welche Supps sinnvoll sein können und wozu welche eher weniger.

Booster-Supps

Wenn Du einen Trainingsbooster zauberst, solltest Du darauf achten, folgende Supps mit einzubeziehen:

  • Koffein
  • Guarana
  • Citrullin
  • Arginin (AAKG)
  • Creatin
  • Beta Alanin
  • Tyrosin
  • Taurin
  • sowie weitere Aminosäuren in Form von BCAA oder EAA.

Schauen wir uns mal kurz an, warum dieses oder jenes sinnvoll sein könnte.

Koffein & Guarana

Koffein nehme ich persönlich gerne für einen Push, wenn ich ein schweres Workout durchziehen möchte, dann auch gerne hochdosiert (300 mg oder mehr). Hierbei schaue ich aber, dass ich Koffein nur maximal 3 Mal pro Woche einsetze, damit die Wirkung maximiert wird. (Stichwort: Wash Out)

Koffein wirkt recht schnell (ca. 15-30 Minuten nach Einnahme, je nach Einnahmeform), ebbt dafür aber nach einem Peak auch wieder zügig ab. Um diesen „Shutdown“ bei längeren Workouts zu eliminieren, nehme ich stets eine Kombination aus Guarana & Koffein zu mir.

Geheimtipp: ACTIVATOR

Ein wirklich potenter Booster dahingehend ist der ACTIVATOR von Sponser Sport Food aus der Schweiz, der gerne von Triathleten weltweit eingesetzt wird. Und ich muss sagen: Bombe! Er vereint Koffein, Guarana, Mate und Grüntee-Extrakte – eine langanhaltende Wirkung ist garantiert.

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Citrullin & Arginin (AAKG)

Citrullin und Arginin (oft in der Form AAKG vorliegend) sind seit Jahren als NO Supps bekannt. Im Bodybuilding oder Crossfit werden diese Supplemente für den verbesserten Pump infolge des besseren Blutflusses genutzt. Zu Recht!

Auch ich bin anfangs skeptisch gewesen, doch Citrullin und Arginin haben mich überzeugt. Bei Citrullin (nicht Citrullin-Malat) reichen bei Anfängern oft Mengen von 2-4 g, Fortgeschrittene konsumieren gerne 6 g oder mehr pro Portion.

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Bei Arginin benötigen Anfänger etwa 3-4 g, Profis werfen sich auch gerne mal 9 g oder mehr ein. Wichtig ist, dass Du schaust, eine goldene Ratio zwischen Pump und Trainingseffizienz zu erzielen. Grund: Wenn Dein Pump zu groß ist, wird ein Hypertrophie-Training schnell zur Tortur. Viel heißt nicht unbedingt besser.

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Creatin & Beta Alanin

Creatin & Beta Alanin sind alte „Bekannte“. Häufig werden sie in Pre Workout Booster eingebaut, doch der Sinn dahinter ist zweifelhaft. Warum?

Creatin & Beta Alanin sind Supps, die regelmäßig eingenommen werden müssen. Auch ist deren Einnahmezeitpunkt vernachlässigbar. Beim Pre Workout Booster jedoch sind diese beiden Parameter (Einnahmezeitpunkt & Regelmäßigkeit) wichtig. Das heißt, dass diese beiden Supps zwar im Booster stecken können und man sich so eine „separate Supplementierung“ für diesen Zeitpunkt sparen kann. Doch leider sind die Dosierungen im fertigen Booster meist NICHT an Deine Bedürfnisse angepasst, weshalb du meist unsinnige Dosierungen zu Dir nimmst.

Meine Einnahme (separat vom Booster) von Creatin & Beta Alanin sieht so aus:

  • vormittags: je 2,5 g Creatin & Beta Alanin mit Wasser
  • abends: je 2,5g Creatin & Beta Alanin mit Wasser

Das funktioniert für mich perfekt. Beta Alanin direkt vor dem Training (im fertigen Booster) hat des Weiteren den Nachteil, dass viele Sportler das Kribbeln als unangenehm empfinden. Aber auch hier heißt es für Dich: Selbst probieren!

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Tyrosin & Taurin

Tyrosin gehört meiner Meinung nach zu einem mehr als unterschätzten Supplement, das – insofern sinnvoll eingesetzt – phänomenale Wirkung entfalten kann. Zahlreiche Studien belegen die Effekte von Tyrosin. (Hier geht’s zu Tyrosin auf Examine.com)

Ich persönlich nehme ca. 30-60 Minuten vor dem Training eine Portion von ~ 5 g.

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Taurin wurde nicht zuletzt durch Red Bull bekannt und wird seither mit aufputschender Wirkung à la Koffein assoziiert. Dabei hat Taurin alle möglichen positiven Effekte – mit Ausnahme der assoziierten Wirkung. (Klick hier für mehr Infos auf suppversity.blogspot.de)

Persönlich nehme ich ~ 4 g Taurin – meist am Abend nach dem Training. Klappt für mich wunderbar.

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BCAA / EAA / Aminosäuren

Aminosäuren in Form von EAA oder BCAA ziehe ich persönlich einem Whey vor. Aber das ist Ansichtssache und hängt von Deinem Magen ab – spielt er mit, wenn Du 45 Minuten vor dem Training ~ 40g Whey Protein trinkst?

EAA & BCAA sind hier die „Kompromisse“, sie werden schneller absorbiert und stehen zügiger zur Verfügung. Insbesondere für Sportler in der Diät oder jene, die Intermittent Fasting durchziehen, sind EAA & BCAA die beste Wahl.

Ich mixe meist 10-15 g BCAA in mein Wasser (nicht in meinen Booster!) und konsumiere es in den ersten 30 Minuten meines Trainings. (Crossfit, Warm Up)

Persönliche Einnahmeempfehlungen

Wann Du Deinen selbstgemachten Booster einnehmen sollst, hängt stark von Dir sowie den genutzten Stimulanzien / Supps ab, die sich im Trainingsbooster befinden. Wenn Du die langwierige Strategie genutzt hast, um Dir deinen eigenen Booster zu mischen, solltest Du bereits in etwa wissen, wann Du ihn nehmen solltest.

Ein guter Startpunkt sind ~ 45 Minuten vor dem Training. Wer ein langes Warm Up voranschiebt (Crossfit, Laufband im Bodybuilding etc.) kann diese Zeit vom Zeitpunkt abziehen. So sind dann 20-30 Minuten ein ebenso guter Richtwert.

Fazit: Pre Workout Booster selber mixen lohnt sich

Wenn Du einen Pre Workout Booster selber machen möchtest, musst Du etwas Zeit in die Eruierung stecken. Belohnt wirst Du dann aber auch mit einem individuell abgestimmten Trainingsbooster, der Dir im Workout bei weitem mehr helfen wird als gekaufte (fertige) Booster. Diese sind lediglich für Leute interessant, die seltener zu Pre Workout Supps greifen. (1-2x pro Woche)

Einen selbstgemachten Booster herzustellen ist außerdem oftmals günstiger, Du weißt auch, welche Supps Verwendung finden (bekannte Zusammensetzung) und Du kannst die Dosierungen in Abhängigkeit der anvisierten Workout-Ziele (Pump, Ausdauer, Fokus) besser steuern und anpassen.

Dein Wissen über Supplemente wächst nebenbei ganz wie von alleine stark an. Dann wird Dir auch keiner mehr etwas vormachen und Dir überteuerte Iso-Getränke als Booster verkaufen können.

Also: Booster selber machen ist das Nonplusultra für Deinen Erfolg!


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Kommentare

Sang Frankforter Oktober 12, 2017 um 10:04 pm

Ahh! Endlich einen hilfreichen Beitrag zu diesem Thema gefunden! Vielen lieben Dank! 🙂

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